Messer-Mann am Bahnhof greift Bürger an

Bahnhof Messermann

Geschätzte Bürger,

am Samstagmorgen, 30. November 2025, wurde eine Frau am Bahnhof Haltern brutal angegriffen: Ein 38-jähriger Mann schlug ihr unvermittelt gegen die Brust und ins Gesicht. Ihr Begleiter wurde ebenfalls ins Gesicht geschlagen. Der Täter trug ein verstecktes Messer und konnte sich nicht ausweisen. Beide Opfer kamen mit leichten Verletzungen davon – diesmal.

Leider reiht sich dieser Vorfall nahtlos in eine lange Kette ein:

• 30.11.2025: Brutaler Angriff auf Frau und Begleiter; Frau gegen Brust/Gesicht geschlagen; Täter mit verstecktem Messer, diverse Ermittlungen (Körperverletzung, Waffenverstoß).

• 04.11.2025: 14-Jähriger am Bahnhof überfallen; 13-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

• 13.10.2025: 18-Jähriger mit Messer am Bahnhof erwischt; Messer sichergestellt.

• 01.10.2025: 23-Jähriger mit zwei Haftbefehlen am Bahnhof kontrolliert und festgenommen.

• Mai 2025: Häufung von Fahrraddiebstählen am Bahnhof; Polizei geht von professionellen Tätern aus.

• 17.09.2024: Gruppe Minderjähriger wirft Böller auf Passanten; junge Frau am Bahnhof mit Klappmesser bedroht.

• 02.12.2023: 17-Jähriger vor dem Bahnhof geschlagen und beraubt.

• 31.05.2023: 20-Jähriger im Bahnhofsgebäude mit Drogen und verbotenen Waffen (Schlagring) erwischt.

• Februar 2022: 60-jährige Frau am Bahnhof versucht auszurauben; stürzt und verletzt sich.

• 07.07.2022: Jugendliche zerstören am Bahnhof Getränke-/Süßigkeitenautomaten; ein Täter gestellt.

• November 2021: Drei Überfälle auf Jugendliche am Halterner Bahnhof (Raub/versuchter Raub, Bedrohung).

• 11.11.2021: 16-Jähriger am Bahnhofsgelände beraubt; Ausweis und Kopfhörer entwendet.

• 23.11.2021: 14-Jähriger am Busbahnhof (Bahnhof) von drei Jugendlichen bedroht und ausgeraubt (versucht).

Die Liste wird länger, das Sicherheitsgefühl der Bürger am Bahnhof und in anderen Bereichen unserer Stadt geringer. Viele Frauen, Senioren und Pendler meiden den Bahnhof mittlerweile abends und nachts. Sofern sie nicht auf die Bahn angewiesen sind.

Genau jetzt soll direkt neben dem Bahnhofsplatz das neue Medical Center entstehen. Das ist eine einmalige Chance:

In diesem Gebäude könnten ganz einfach ein oder zwei Räume dauerhaft von der Stadt angemietet werden, in denen zu kritischen Zeiten – vor allem nachts und am Wochenende – Sicherheitskräfte stationiert sind. Mit moderner Videoüberwachung könnten sie Gefahren frühzeitig erkennen und im Ernstfall sofort eingreifen.

Die Miet- und Steuereinnahmen des Medical Centers reichen problemlos aus, um diese kleine, aber wirkungsvolle Maßnahme dauerhaft zu finanzieren – ohne zusätzliche Belastung für die Steuerzahler. Da die FEG (Flächenentwicklungsgesellschaft) ein Tochterunternehmen der Seestadthalle und somit vollständig in städtischer Hand ist, sollte es zudem unkompliziert möglich sein, die benötigten Räumlichkeiten frühzeitig für diesen Zweck zu reservieren.

Hinzu kommt, dass die Polizeiwache am Rathaus nicht dauerhaft besetzt ist und es im Einsatzfall nicht ungewöhnlich ist, dass Polizeikräfte aus Marl anrücken müssen. Bis diese jedoch am Einsatzort eintreffen, sind die Täter in vielen Fällen bereits verschwunden. Auch ist es für Betroffene in akuten Gefahr- oder Stresssituationen häufig schwer, überhaupt rechtzeitig die Polizei zu verständigen. All diese Faktoren verdeutlichen, wie sinnvoll und notwendig eine niedrigschwellige, lokal verankerte Präventions- und Sicherheitsmaßnahme vor Ort ist.

Die AfD Haltern am See fordert:

Nutzen wir diese einmalige Gelegenheit und machen den Bahnhof endlich wieder sicher – für unsere Bürger, Pendler und Gäste.

Sicherheit hat Vorrang – und jetzt ist der richtige Moment dafür.

Euer

AfD Stadtverband Haltern am See

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02.12.2025 · 10:22 Uhr

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